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Montag, 31. Juli 2006
Mo, 31.07.2006, 13:08h | micro_robert | 21st century moments Sprich mit Gott!
Wenn Religionen ihre eigenen Mobilfunk-Provider hätten.
1. Katholizismus: bitfueruns.net Tarif wird automatisch vom Staat eingezogen. Keine Rabatte, dafür viele Happy Hours und bestens ausgebautes Netz, internationales Roaming kein Problem. Verpflichtung zu einem mindestens einstündigen Gespräch an jedem Sonntag. Telefonsex erlaubt, muss aber dem Provider mündlich rückgemeldet und extra bezahlt werden. Bluetooth-Coupling nur für Verheiratete. Streng hierarchische Unternehmenskultur mit schicker, aber rigider Corporate Identity. Manager haben Stellung auf Lebenszeit, dürfen aber nicht heiraten, weil sie ihre sexuelle Potenz in die Firma hineinsublimieren sollen. 2. Islam: mekkadirekt Sehr einfacher und unbürokratischer Beitritt ohne Grundgebühr, Vertragskündigung aber unmöglich. MMS können nicht verschickt werden, im Netz sind nur Handys ohne Kameras erlaubt. In Gegenden wie Oberbayern darf mekkadirekt keine Sendemasten aufstellen, daher schlechter Empfang im ländlichen Mitteleuropa. Fünfmal am Tag Happy Hour mit Gesprächszwang. Einmal im Leben fordert mekkadirekt zum Roaming aus der Saudi-arabischen Zentrale auf und erlässt einem dafür dann die letzte Jahresrechnung. Beim mekkadirekt-Billigprovider callqaida dürfen auch Kunden anderer Netze gerne mit ihrem Leben bezahlen. 3. Protestantismus: Calvin+Hopps Zusammenschluss zahlreicher Kleinprovider, denen gemeinsam ist, dass die Handys nur nach mühsamem Aufladen via Handkurbel funktionieren und ausserdem keinen internen Speicher haben, weswegen alle Nummern Ziffer für Ziffer mit maximaler Genauigkeit aus dem Telefonbuch abgetippt werden müssen. Manche Provider wissen schon im Voraus, wen der Kunde anrufen will. Andere (amishmash.net) bestehen darauf, dass das Handy nach Vertragsabschluss sofort weggeworfen wird. Roaming-Verhandlungen mit bitfueruns.net laufen immer wieder an, scheitern aber regelmässig. Calvin+Hopps nimmt es mit den Abrechnungen sehr genau. Und: Keine Happy Hours. Niemals. Nie. 4. Judentum: Tele Aviv Ältester noch aktiver Grossprovider der Welt. Praktisch: Wenn Mutti schon bei Tele Aviv ist, übernehmen die Kinder automatisch den Vertrag. Gespräche von Tele Aviv zu mekkadirekt sind nur über spezielle Roaming-Punkte in Camp David und Oslo möglich, werden aber auch dann nach kurzem Handshake scheitern. Achtung: Frauen, die Nummern rückwärts eintippen, erstarren zu Telefonsäulen. 5. Buddhismus: KAUDN (Koan Anschluss unter dieser Nummer) Telefon versetzt sich regelmässig in den Sleep Mode und meditiert den Speicher Bit für Bit durch. Alle paar Jahre muss sich der Kunde ein neues Handy für die SIMwanderung kaufen. Ziel jedes Kunden ist es, die Entfernung des SIM-Locks zu erleben ("Erleuchtung"). ... comment
supatyp,
Montag, 31. Juli 2006, 13:19
6. Atheismus: Nietzs.ch E
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micro_robert,
Montag, 31. Juli 2006, 13:21
7. Seikeintology: L. Ron Sommer
Kunden müssen erst ihr ganzes Geld überweisen, um dann festzustellen, dass nichts funktioniert. Bekommen dafür ein Blechhandy mit gefälschtem Lügendetektor und Radiowecker. ... link
gnu,
Montag, 31. Juli 2006, 15:57
9. Agnostizismus: indubioprode.org
Keiner weiss so recht, ob es diesen Anbieter überhaupt gibt. Die selbsternannten Kunden stören sich nicht daran, denn sie müssen ja auch keine Rechnungen begleichen. Meist haben sie den anderen Providern verärgert gekündigt, können aber doch nicht ganz ohne Handy leben. Motto: "Man kann nie wissen, vielleicht habe ich ja eines Tages Empfang!" und "Ein Handy dabei haben schadet sicher nicht.". ... link ... comment |
Last update: 2009.01.08, 23:46
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Hinterwald - Satellitenantenne - Plasmabildschirm - Über Betriebssysteme... by micro_robert (2009.01.08, 22:56) Naja, die meisten Leute verkaufen... Naja, die meisten Leute verkaufen... by micro_robert (2009.01.08, 22:54) |
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