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Mittwoch, 28. September 2005
Angesichts mancher Beispiele dieser Dubistdeutschland-Spoof-Kampagne möchte man schon fast wieder eine Gegen-Gegenöffentlichkeit gründen. Aber nur fast. Gähn.

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Stimmt. Texten ist nicht leicht, den Punkt treffen auch nicht. Und "Deutschland ist scheiße" ist ebenso blöd wie das andere. Mindestens.

Aber löschen wäre auch... hach. Nee. So isses eben.

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Zeigt jedenfalls die Probleme der Kampagnenfähigkeit von Individualmedien auf. Man kann dann zum Beispiel nicht verhindern, dass ein katholischer Hardliner ein Plakat baut, mit dem er eine evangelische Theologin verunglimpft. Ich link da jetzt nicht drauf, weil ich keine Lust habe.

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testimonials aussuchen is auch schwer und referenzen ers: dass die den steuerflüchtling schumacher ziehen, das ja echt die höhe

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Ich meinte nicht die Kampagne der Medienhäuser, sondern die Gegenkampagne einiger Blogger auf flickr. Da geht's dann schon mal ad hominem.

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Kampagnenfähig ist das überhaupt nicht, ich muss da auch noch etwas zu schreiben und bin am Überlegen, den Pool bei 100 Bildern zu schließen.

Auf der anderen Seite wundern mich die wenigen Kommentare zu den einzelnen Motiven. Das mit der Theologin habe ich übrigens aus Unkenntnis des Autors komplett anders verstanden, ich dachte, er meint das nett und hat den Witz nicht verstanden.

Jaja. Die Humorgrenze.

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Ich find's immer interessant, was draussen im Netz mit den Ideen passiert, die man so reinstellt. Auch ALO war so ein Ding oder video.antville.org.

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neee, offen lassen - ich find' das auch interessant, wer da Intentionen wie missverstehen oder fehlfokussieren kann - ein Spiegelbild des "Normalen", sozusagen. Und ich bin neugierig, wieviel da noch kommt ;-)

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datt ies doch aber auch nur schnell durchgeklickt, 2mal gelacht und dann widdersehn. flickerflicker

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Ein paar lustige waren schon auch dabei.

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Als Alternative: Ingo Niermann´s "Wer rettet unser Land", in FR, 10. Mai 2005 oder www.minusvisionen.de

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Das liest sich ja, als wäre Deutschland Nigeria. Letzten Endes soll doch immer eine falsche Solidarität auf der morschen Basis überholter Nationalstaats-Ideen konstruiert werden (Lohnverzicht, Standortpflege, etc.), die dann doch nur denen nützt, die sich ja schon zum massiven eigenen Vorteil aus jeder Form von Solidarität verabschiedet haben. Vielleicht ist der erste Schritt schon mal der, sich selbst zu versichern, kein nützlicher Idiot mehr sein zu wollen.

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Last update: 2008.08.20, 02:30
 
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